Aktuelle Projekte
SysTem
Systemische Analyse des Erfolgspotenzials digitaler Digital Textile Micro Factories: Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeit und Rentabilität (SysTem)
Projektlaufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2027
In Zusammenarbeit mit: Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
Abgeschlossene Projekte
ZusaNnah
Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT
Projektlaufzeit: 01.12.2016 - 31.05.2019
Projektfinanzierer: BMBF
SimTech-Projektnetzwerk 7
A power-to-gas simulation model and its impact on institutional and managerial decision making
GSaME
Diversity‐Kompetenzen für globale Produktionsnetzwerke: Theoretische Perspektiven, Anforderungen und Potenziale für den Umgang mit personaler Vielfalt
Vertumnus
Früherkennen, Messen, Bewerten und Gestalten von Wandel im Wertschöpfungsnetz
Aktuelle Projekte
Systemische Analyse des Erfolgspotenzials digitaler Digital Textile Micro Factories: Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeit und Rentabilität (SysTem)
Eine Microfactory ist eine technologisch-digitale Realisierung, die mehrere Wertschöpfungsstufen der Textil- und Bekleidungsindustrie integriert, um auf hohe individuelle Ansprüche von Kundinnen und Kunden, Trends und unerwarteten Änderungen in Bestellmengen, insbesondere Kleinstmengen, zu reagieren, aber auch um den Trends der Nachhaltigkeit bzw. der Produktion in Kreisläufen folgen zu können.
Für die Textil- und Bekleidungsindustrie besteht die Microfactory aus folgender automatischen und digital-vernetzten Prozesskette: Design, Drucken und Fixieren, Zuschnitt, Nähen/Schweißen und Endfertigung und wurde auf der Drupa 2024 (https://www.drupa.de/de/Besuchen/Das_erwartet_Sie/R%C3%BCckblick) vorgestellt.
Die technologische Basis für Microfactories existiert. Allerdings fehlt bisher eine umfassende Untersuchung zur ökonomischen und ökologischen Umsetzbarkeit. Dies soll in diesem Vorhaben anhand von verschiedenen Anwendungsbereichen erfolgen:
- Individualisierung von Produkten (bis Losgröße 1)
- Musterung/Vororder/Validierung vor Ort von geplanter Produktion
- Schnelle Nachorder (vor Ort)
- Event/Messe als Auslöser (ortsbezogene Kleinmengenproduktion)
- Machbarkeitsüberprüfung neuer nachhaltiger Materialen (Verarbeitbarkeit)
- Fertigung kleiner Losgrößen, die zum Recycling geeignet sind (Design for Recycling)
Im Rahmen dieses Projekts werden mit verschiedenen Ansätzen die Erfolgspotentiale dieser Anwendungsbereiche untersucht. Hierzu gehören verschiedene Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (Prozesskostenanalysen), Nachhaltigkeitsuntersuchungen (CO2-Analysen mit Material Flow and Cost Analysis) und Auswirkungen auf das Marktverhalten sowie die Wertschöpfungskette durch Marktmechanismen (Simulationsmodelle mit System Dynamics) für erfolgversprechende Geschäftsmodelle in kleinen und mittleren Unternehmen (z.B. Factory-in-Shop, eigenständige Produktion, Teil der Produktion und Testlabor). Auf diese Weise können verschiedene Konfigurationen und Ausprägungen der Microfactory in den Produktionsszenarien auf ihre Eignung getestet werden.
Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2027
Förderkennzeichen: 01IF24621N
Zusammenarbeit:
Universität Stuttgart, Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften
Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
Gefördert durch:
Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Abgeschlossene Projekte
Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT (ZusaNnah)
Projekt im Förderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" ("Erfolg mit MINT - Neue Chancen für Frauen") gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Das Verbundprojekt ZusaNnah hat zum Ziel, die Chancengleichheit von Frauen in der Forschung in
kleinen und mittleren Forschungseinrichtungen (KMF) zu verbessern. Die meisten der etwa 130
gemeinnützigen, unabhängigen außeruniversitären KMF im MINT-Umfeld in Deutschland sind in der im
Jahr 2015 gegründeten Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V.
(Zuse-Gemeinschaft) vernetzt.
Ein Teilziel des Vorhabens ist zunächst die Situations- und Bedarfserfassung von
Forscherinnen an KMF, die gegenüber den Universitäten und Hochschulen und den großen
außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen Besonderheiten aufweisen. In den
umsetzungsorientierten Teilzielen des Vorhabens stehen konkrete Maßnahmen für verschiedene
Zielgruppen im Fokus. Dazu gehören ein Mentoring-Programm zur Karriereförderung und Vernetzung der
Forscherinnen und eine IT-gestützte Toolbox für spezifische Maßnahmen zur Verbesserung von
Chancengleichheit in KMF.
Dadurch sollen zum einen Berufseinsteigerinnen und Young Professionals in ihren Karrierewegen
unterstützt werden. Zum anderen wird eine Plattform mit Informationen zu übertragbaren und
anpassbaren Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit in MINT geschaffen, die an den
spezifischen Bedarfen von KMF ausgerichtet sind.
Umsetzung:
Auf Basis einer umfangreichen Bestandsaufnahme in den Instituten der Zuse-Gemeinschaft werden
Bedarfe und existierende Angebote von KMF im Bereich Chancengleichheit erhoben. Geeignete Maßnahmen
werden in verallgemeinerter Form für die Institute der Zuse-Gemeinschaft und andere KMF beschrieben
und in eine Toolbox überführt, die hierfür im Projekt entwickelt wird. Ein Mentoring-Programm zur
Vernetzung der Forscherinnen in den Instituten der Zuse-Gemeinschaft ergänzt das
Maßnahmen-Portfolio auf individueller Ebene.
Zusammenarbeit:
- Universität Stuttgart, Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften (Verbundkoordination)
- Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF-MR)
- Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e. V.
Projektlaufzeit: 01.12.2016 - 31.05.2019
Förderkennzeichen: 01FP1631/01FP1632/01FP163
Projekthomepage:
http://www.zusannah.de
A power-to-gas simulation model and its impact on institutional and managerial decision making
Das Projekt “A power-to-gas simulation model and its impact on institutional and managerial decision making” ist Bestandteil des Projektnetzwerks 7 “Reflection and Contextualization” des Exzellenzclusters “Simulation Technology” der Universität Stuttgart. Das Projektnetzwerk 7 befasst sich mit der Analyse der Interaktionsebene (Individuum, Gruppe/Team, Virtuelle Öffentlichkeit, Institution/Unternehmen, Gesellschaft) von Computersimulationen und dessen Rolle in den verschiedenen Phasen von Computersimulationen (Problemdefinition, Modellierung, Anwendung, Interpretation der Resultate). Das Projektnetzwerk fokussiert sich dabei auf die Bedeutung von Unsicherheit, Wissensentstehungsprozessen und Wissensunter-schieden, Mehrdeutigkeit, Komplexität sowie Entscheidungsfindungsprozessen.
In diesem Kontext liegt der Schwerpunkt des IDS auf der Analyse unternehmensbasierten
Entscheidungsprozessen in der Phase der Modellierungs- und Anwendungsprozesses, sowie der
Interpretationsphase der Simulationsergebnisse. Das Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines
Simulationsmodells zur wirtschaftlichen Analyse der Technologie „Power-to-Gas“. Das
Simulationsmodell dient als Entscheidungshilfe für die Investitionsentscheidung in eine neue
Technologie, welche bisher noch nicht auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht wurde. Des Weiteren
werden die Auswirkungen des Simulationsmodells auf die Entscheidungsprozesse im Unternehmen
untersucht. Aus dieser Untersuchung sollen Rückschlüsse auf mögliche Veränderungen in der
Entscheidungsfindung aufgrund der Nutzung von Simulationsmodellen gezogen werden.
Projekthomepage:
http://www.simtech.uni-stuttgart.de
Diversity‐Kompetenzen für globale Produktionsnetzwerke: Theoretische Perspektiven, Anforderungen und Potenziale für den Umgang mit personaler Vielfalt
Die Graduiertenschule GSaME (Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering) ist als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Stuttgart etabliert und wird im Rahmen der Exzellenzinitiative seit 2007 gefördert. Die Graduiertenschule übernimmt institutionell verlässlich die inhaltliche und organisatorische Verantwortung für Forschung und Qualifizierung von Promovierenden auf dem Gebiet des advanced Manufacturing Engineering und die transparente Umsetzung aktiver Nachwuchsförderung im Rahmen eines spezifisch entwickelten kooperativen, interdisziplinären Promotionsprogrammes.
Projekthomepage:
http://www.gsame.uni-stuttgart.de
Früherkennen, Messen, Bewerten und Gestalten von Wandel im Wertschöpfungsnetz
Der Schwerpunkt des IDS liegt auf der methodischen Erschließung der anwendungsorientierten Identifikation von Wechselwirkungen zwischen Wandlungstreibern im turbulenten Umfeld von Unternehmensnetzwerken. Dieser beinhaltet zum einen die Analyse der Einflussfaktoren auf Unternehmensnetzwerke in verschiedenen Beobachtungsbereichen, die Identifikation von zukunftsrobusten Entwicklungsrichtungen sowie das Ableiten von unternehmensspezifischen Wandlungstreibern. Zum Anderen aber auch das Erforschen von Möglichkeiten zur
Modellierung der Wechselwirkungen zwischen Wandlungstreiber mit Hilfe von System Dynamics sowie die Integration in bereits bestehende Methoden der Strategischen Frühaufklärung für Unternehmen.
Projekthomepage:
http://www.vertumnus-projekt.de
